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Der
Vorarlberger
Naturschutzrat


Seit 1997 ist die inatura (bzw. vor 2003 die Vorarlberger Naturschau) Geschäftsstelle des Vorarlberger Naturschutzrates, einer in dieser Form in Österreich einmaligen Einrichtung. Der Naturschutzrat wird von der Landesregierung auf die Dauer von vier Jahren bestellt und besteht aus vier Mitgliedern, die aus ihrer Mitte den Vorsitzenden wählen.

Aufgaben und Ziele    -    Schnittstellen    -    Mitglieder    -    Berichte und Studien



Natur- und Landschaftsbericht

Der Bericht ermöglicht eine Gesamtschau über den Zustand und die Entwicklung von Natur und Lebensraum. Einen thematischen Schwerpunkt bildet deshalb die Evaluierung der Lebensraumveränderung anhand ausgewählter Schlüsselindikatoren. Im zweiten Abschnitt werden die positiven und negativen Umweltfolgen der Landespolitik aufgezeigt und kommentiert. Der dritte Abschnitt dient der Behandlung aktueller Schwerpunktthemen.



Aufgaben und Ziele

Der Naturschutzrat berät die Vorarlberger Landesregierung in wichtigen Angelegenheiten des Naturschutzes und der Lebensraumsentwicklung. Er empfiehlt neue Strategien für einen nachhaltigen Umgang mit dem Lebensraum Vorarlberg, macht auf negative Entwicklungen aufmerksam und entwickelt in der Praxis umsetzbare Lösungsansätze.

Der Rat sammelt, sichtet und begutachtet relevante Konzepte, Richtlinien, Gesetze und Verordnungen für die Vorarlberger Landesregierung. Er erhält dazu in allen Behördenverfahren volle Akteneinsicht. Zu einzelnen Fragen können Sachverständige oder Vertreter von Behörden und Dienststellen gehört und zu den Beratungen beigezogen werden.

Der Naturschutzrat

  • erarbeitet den Natur- und Landschaftsschutzbericht
  • berichtet der Landesregierung jährlich über die Wahrnehmung seiner Aufgaben
  • berät die Landesregierung bei der Verwendung der Mittel des Naturschutzfonds

Laufende Behördenverfahren werden in der Regel nicht kommentiert.



Schnittstellen

Die Sitzungsprotokolle des Rates werden an alle Mitglieder der Vorarlberger Landesregierung versandt. Zusätzlich werden Zusammenfassungen der Protokolle zum gegenseitigen Informationsausstausch an Personen und Institutionen weitergeleitet, die ebenfalls mit der Thematik befasst sind.

Es sind dies beispielsweise:

  • der Leiter der Umweltschutzabteilung
  • der Leiter des Umweltinstitutes
  • der Leiter des Energieinstitutes
  • die Bezirkshauptleute
  • die Naturschutzbeauftragten
  • die Naturschutzanwaltschaft als Vertretung der NGOs des Landes
  • der Vorarlberger Gemeindeverband


Mitglieder



G. Grabherr

o.Univ.-Prof. Mag. Dr. Georg Grabherr

Geboren am 30.4.1946 in Bregenz
verheiratet, 1 Sohn
Studium Biologie u. Biologie und Erdwissenschaften (Lehramt) an der Universität Innsbruck 1967 -1975
Abschluß mit Mag.rer.nat. und Dr.phil.

Berufslaufbahn:

  • 1972-1975 Wiss. Hilfskraft am Inst. für Botanik Innsbruck
  • Lehrer mit Sondervertrag am Gymnasium Reitmannstr. Innsbruck
  • 1975-1986 Univ. Ass. am Inst. für Botanik, Univ. Innsbruck
  • 1978 Auslandsaufenthalt an der Univ. of Wales, Bangor, UK
  • 1984 Venia legendi an der Univ. Innsbruck
  • 1986 Berufung als o.Univ.Prof. für Vegetationsökologie und Naturschutzforschung an die Univ. Wien
  • 1986 Berufungsabwehr auf C4-Stelle als Prof. für Geobotanik an der Univ. Hannover
  • 1987 Berufungsabwehr als Prof. für Pflanzenökologie an ETH-Zürich; freiw. Rücktritt als einer von den zwei höchstgereiten Kandidaten.

Wiss. Schwerpunkte

  • Vegetationsökologie (Österreich, weltweit)
  • Hochgebirgsökologie
  • Effekte des Klimawandels
  • Biodiversitätsforschung
  • angew. Naturschutzforschung (z.B. Natürlichkeit österr. Wälder)

Publikationen in Nature, J. of Veg. Sciences, Arctic and Alpine Res. u.v.a., Autor des Buches "Farbatlas Ökosysteme der Erde", Koautor und Herausgeber von "Hemerobie österr. Waldökosysteme" "Pflanzengesellschaften Österreichs, (3 Bände) u.a.

Wiss. außeruniversitäre Engagements

  • Mitglied Advisory Board Int. Ass. of Vegetation Science
  • Chair des ESF-Network on Alpine biodiversity
  • Mitglied der External Advisory Group zum 5. Rahmenprogramm der EU (Global Change, climate, and biodiversity)
  • Mitglied der Scientific Working Group zur FFH-Richtlinie der EU bei der DG 11 u.a.

Umweltschutzrelevante Engagements

  • Mitglied des Niederösterr. Landschaftsfonds
  • Kuratorium der Binding Stiftung für Umweltschutz - Liechtenstein
  • Vorsitzender des Wiss. Beirates des WWF Österreich etc.




Ernst Bickel

geboren 1951
landwirtschaftliche Fachschule und Ausbildung zum Landwirtschaftsmeister
im Hauptberuf Landwirt sowie Alpmeister
auf der Alpe Sera in Blons im Biosphärenpark Großes Walsertal
seit 2000 Vizebürgermeister von Blons

E. Bickel

 

Rainer Siegele

geboren 12.09.1957, HTL-Hochbau-Bautechniker
seit 1993 Bürgermeister der Gemeinde Mäder
seit 1995 Obmann Vorarlberger Umweltgemeindeverbandes
seit 1999 1. Vorsitzender des Gemeindenetzwerks »Allianz in den Alpen«.

Rainer Siegele

 

Hans Peter Metzler

geboren 1965
1980-1986 Besuch der Tourismuschule Bludenz
Matura 1986
im selben Jahr Übernahme des elterlichen Betriebs "Hotel Schiff" in Hittisau nach dem Tod des Vaters
1988-1994 Obmann des Jungen Gastgewerbes Vorarlberg
1995-2000 Obmann der Regio Bregenzerwald,
Mitbegründer der "Käsestrasse Bregenzerwald" und deren Obmann von 1998-2008

Hans Peter Metzler

 


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Jahngasse 9, A-6850 Dornbirn, Austria
e-mail inatura@dornbirn.at


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